Verein für Heimatkunde Gunzenhausen e.V.

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Werner Falk und Crew bestätigt

– Im Gegensatz zu manchen Sportvereinen hat der Verein für Heimatkunde Gunzenhausen kein Problem damit, seine Vorstandsämter zu besetzen. Für weitere drei Jahre wurden Vorsitzender Werner Falk, sein Stellvertreter Werner Mühlhäußer, Schatzmeister Hans Minnameyer und Schriftführer Armin Kitzsteiner einmütig wiedergewählt.

Falk nannte auf der Jahresversammlung im Gasthof „Adlerbräu“ die Herausgabe der heimatkundlichen Publikation „Alt-Gunzenhausen“ als Hauptaufgabe des Vereins, der inzwischen auf 304 Mitglieder angewachsen ist.  Die Vortragsveranstaltungen des letzten Jahres bezogen sich auf „Kirchen im Altlandkreis“ (Günter L. Niekel), die „Exulanten“ (Dr. Reinhard Rusam) sowie „Spalatin und die Reformation“ (Martin Burkert). Die beliebten Samstagsexkursionen führten zum Mühlenweg nach Absberg (mit Altbürgermeister Fritz Walter) und in die Bierstadt Spalt (mit Martin Burkert).

Der Vorsitzende äußerte sich dankbar, dass sich der Verein auf eine stabile Autorenschaft verlassen kann. Verlässlich ist auch die Unterstützung durch die Stadt, die Mittelfrankenstiftung des Bezirks, die Sparkasse und den Landrat. „Wir sehen es als Auszeichnung unserer Arbeit an, dass uns die Hirschmann-Stiftung in ihren Kreis der Begünstigten aufgenommen hat“, sagte Werner Falk.

Von einer guten finanzielle Situation berichtete Schatzmeister Hans Minnameyer, dem die Revisoren Thomas Fischer und Rüdiger Schmidt eine saubere Buchführung bestätigten.  Der Beirat des Vereins setzt sich wie folgt zusammen: Siglinde Buchner, Heidi Dücker, Dieter Gottschall, Günter L. Niekel, Franz Müller, Thomas Müller, Dieter Wenk. Auch die beiden Kassenprüfer wurden für weitere drei Jahre bestätigt.

Geplant sind in den nächsten Monaten zwei Vortragsveranstaltungen: Dr. Daniel Schönwald referiert über die „Mühlen im Brombachtal“ und Lothar Hiemeyer stellt die Felsenkeller von Gunzenhausen vor.  Als Ziele der Samstagsexkursionen wurden wahlweise Solnhofen, Pappenheim, Oettingen, Heilsbronn, Neuendettelsau, Treuchtlingen genannt. Mit der Volkshochschule lädt der Verein für Heimatkunde zu einer Fahrt nach Cadolzburg ein, wo die Besichtigung der sanierten Burg auf dem Programm steht.

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Vortrag über Kapellenruinen

Seine erste Vortragsveranstaltung im Jahr 2018 richtet der Verein für Heimatkunde Gunzenhausen am Dienstag, 27. Februar, um 19.30 Uhr in der Seeadlestube des Gasthofes "Adlerbräu" in Gunzenhausen aus. Unser Vorstandsmitglied Pfarrer i. R. Günter L. Niekel referiert über "Die Kapellenruinen im Hahnenkamm" (Uhlberg, Kappl und Schlossberg bei Hechlingen). Vorgeschaltet ist die Jahresmitgliederversammlung mit Neuwahl der Vorstandschaft und den üblichen Regularien.

Ich freue mich auf den Abend und angenehme Begegnungen.

Viele Grüße

Werner Falk, Vorsitzender

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Jahrbuch 72 ist erschienen

Zwölf Autoren und dreizehn Beiträge  - das ist die ganz knappe Zusammenfassung des Jahrbuchs „Alt-Gunzenhausen“. Es spricht – so Vorsitzender Werner Falk -  für die Vitalität des 138 Jahre alten Vereins für Heimatkunde Gunzenhausen. Das Jahrbuch 72 gibt es seit wenigen Tagen auch im örtlichen Buchhandel. Es ist 280 Seiten stark. „Wir sind stolz darauf, dass unsere Autoren in fundierter Weise Einblick geben in die Facetten der Gunzenhäuser Stadtgeschichte“, sagt Werner Mühlhäußer, der Schriftleiter der renommierten Publikation.

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Mit Martin Burkert in Spalt

„Der kleine Mann von Spalt“ – das ist der vom Lateinischen ins Deutsche übersetzte Name „Spalatin“. Georg Burkhardt, der  1484 als unehelicher Sohn des Dekans vom Nikolausstift im Städtchen als „Kind der Sünde“  geboren wurde und später seinen bürgerlichen Namen  lateinisieren ließ, ging einen für ihn und die damalige Zeit ungewöhnlichen Lebensweg. Er durfte studieren und wurde zum Freund des Reformators Martin Luther. Dass ihm die Stadt Spalt nach 500 Jahren sozusagen aus dem Fegefeuer holte und ihm als ihren  berühmtesten Sohn ein Denkmal setzte, das offenbart, dass sie heute ein unverkrampftes Verhältnis zu ihrer Geschichte hat.

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